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19:00 – 20:00
2. Juni

Call for Participation: HackThePromise Festival 2024

Ausstellung

Für das HackThePromise Festival 2024 suchen wir Workshops, Vorträge, Podien, Live-Performances, Filme und andere künstlerische und diskursive Beiträge – mit welchen wir ein spannendes interdisziplinäres Programm sowie eine Ausstellung über 3 Tage zusammenstellen.

Es stehen Zeitfenster von 30, 45, oder 60 Minuten zur Verfügung. Zusätzlich gibt es Raum für Installationen.

Das HackThePromise Festival veranstaltet diesen Call for Participation zusammen mit dem eingeladenen Datenschutz-Festival. Für welchen der beiden Tracks du dich gerne bewerben möchtest, kannst du auswählen. Deine Wahl ist nicht abschliessend. Du kannst im anderen Track eingeteilt werden.

Einreichefrist: bis am 9. Juni 2024, 23:59
Akzeptanzentscheide: Mitte Juli 2024
Programm-Publikation: Ende Juli 2024
Festival: 27. – 29. September 2024

Worum geht es?

Das HackThePromise Festival beleuchtet die uns versprochenen digitalen Utopien aus künstlerischer, gesellschaftlicher, politischer und technischer Sicht. Dazu sind wir eine Zusammenarbeit mit dem Datenschutz-Festival der Digitalen Gesellschaft eingegangen. Das gemeinsame Fokusthema ist: «fact/fake/fiction»

Es geht um das Verhältnis von Fakten und Fiktionen, um Echtes und Generiertes, um Tatsächliches und Scheinbares. Was ist wahr, was ist falsch – und was haben Algorithmen und Künstliche Intelligenz damit zu tun? Können wir der digitalen Realität noch trauen? Es dreht sich alles um generative KI, um Trainingsdaten und was alles in ihnen steckt. Und um die Authentizität digitaler Identitäten.

Du bearbeitest diese Themen künstlerisch, in der Bildung, journalistisch, du entwickelst und forschst mit Daten oder regulatorischen Ansätzen?

Nicht erst seit dem Aufkommen von Text-und Bildmodellen wie ChatGPT oder Midjourney wird es immer schwieriger, Echtes von Falschem zu unterscheiden – das verunsichert. Wir werden Wege finden müssen, um uns nicht im Nebel der Illusion, der Delusion, und der Disinformation zu verlieren. Medienkompetenz heisst in der digitalen Zukunft auch: Fakt- und Fiktionskompetenz. Wie und wo lernen wir diese am besten?

Kunst ist kompetent was Fiktives angeht. Was Grautöne, Verschwommenheiten und Mehrdeutigkeiten angeht. Die Sehnsucht nach belastbare Fakten nimmt zu, wir dürfen dabei aber auch die Bedeutung – und die Schönheit – von Fiktionen nicht aus den Augen verlieren.

Dokumentierst du mit Filmen, Texten, künstlerischen Recherchen die wachsende Macht von grossen Techfirmen, die Art und Weise, wie sie unsere Realität algorithmisch prägen? Engagierst du dich für Anonymität, für die Vielfalt digitaler Identitäten oder Netzzugang und kannst diese Arbeit in einer spannenden Präsentation oder in einem Workshop mit einem auch breit interessierten Publikum teilen? Dann wollen wir mehr erfahren von deiner Arbeit, dann wollen wir dir eine Plattform und ein Forum geben.

Mach mit!