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Mi, 12/02/20
01:00 – 02:00

Entscheide - Was tun? Wo kämpfen wir in naher Zukunft weiter?

Resultate vom Treffen "Strategien" werden ab 8. Januar hier publiziert..

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Die Fragen der anderen Treffen:

*13.November:
Utopien - Was bedeutet << Recht auf Stadt >> für uns und wie kommen wir dahin?

* 11. Dezember
Konflikte - Was sind Themen eines << Recht auf Stadt >> in Basel?

* 8. Januar:

Strategien - Wie lassen sich unsere gewählten Themen umsetzen?

* 12. Februar:

Was tun? Entscheid - Wo kämpfen wir in naher Zukunft weiter?

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Mit dem vorläufigen Ende des Häusertreffs als Vernetzungs-, Selbsthilfe und Aktionsplattform nehmen wir uns Zeit und treffen uns bis im Februar monatlich als eine offene politische Gruppe. Zunächst geht es darum, aus den kollekitven Erfahrungen Aktionsfelder und Organisationsformen sowie neue Wege zur gegenseitigen Hilfe und Vernetzung auszuarbeiten.

Alle Stadtaktiven, Menschen die sich wehren wollen, sind herzlich eingeladen an diesem Prozess teilzunehmen!

12:00 – 14:00

Mittagstisch in der Elsi

Es gibt KüfA, kommt vorbei mit euren Feund*innen! Kochen um 09Uhr, Essen ca. 12 Uhr und danach zusammen aufräumen. Bis dann!

16:00 – 19:00

Waffentransporte stoppen! Demo vor das italienische Konsulat!

In Genua blockieren am 12. Februar Hafenarbeiter*innen zum zweiten Mal den saudischen Frachter “Bahri” welcher Kriegswaffen aus der EU für den gesamten Mittleren Osten verschiffen soll. Die Waffen sind beispielsweise für den Einsatz im Jemen bestimmt. Dort wird die Zahl der Kriegstoten auf über 230’000 Menschen geschätzt, mehr als die Hälfte davon Kinder. Doch dieser Massenmord unglaub-lichen Ausmasses findet hier kaum Beachtung, da Saudi Arabien vom Westen unterstützt und bewaffnet wird. Auch in anderen Ländern der Region wie in Syrien und dem Irak stehen die Zeichen nach wie vor auf Krieg. Riesige Gebiete wurden völlig zerstört, hunderttausende Menschen dazu gezwungen, ihre Heimatstädte zu verlassen.

Und während die europäische Häfen dem Geschäft mit dem Krieg offen stehen, werden sie für Seenotrettungs-Schiffe geschlossen. Das ist die europäische Aussenpolitik, von der auch die Schweiz Teil ist: Ohne Rücksicht auf Zerstörung wird nach militärischem Einfluss und nach Profiten für einheimische Konzerne gejagt. Gleichzeitig wird die Festung Europa verstärkt, um die Menschen, die aus zerstörten Weltregionen fliehen müssen, an der Migration zu hindern – auch wenn das heisst, sie ertrinken zu lassen.

Das Collettivo Autonomo Lavoratori Portuali aus Genua sagt:
«[...] der Krieg beginnt hier. Als Arbeiter*innen rufen wir alle unter-stützenden Städte auf, sich uns anzuschließen, um diese Todesfracht zu blockieren. [Machen wir] diesen Tag zu einer Gelegenheit gegen den Krieg, für den Frieden zwischen den Völkern und den Unterdrückten zu kämpfen.»

Weitersagen und kommen!

#riseup4rojava