Sprachen
Do, 04/06/26
19:00 – 20:30
alcohol free symbol
 Alkoholfreie Getränke vorhanden 
smoke free symbol
 Rauchfrei 
wheelchair symbol
 Barrierefrei 
event has seats symbol
 Hat Sitzgelegenheiten 

Historisches Kabarett, «Human Song»

Ausstellung

Historiker und Kabarettist Benedikt Meyer wirft verschmitzte Blicke auf die kleinen und grossen Details historischer Fotografien.
Innerhalb von «Human Song — Was uns zusammenhält».

Die Ausstellung zeigt Fotografien von Gemeinschaften – von zufälligen, frei gewählten oder auch verordneten. Die Fotografien machen sichtbar, dass Zugehörigkeit kein fester Zustand ist, sondern etwas, das sich im Alltag und im gemeinsamen Tun immer wieder neu bildet.
Im Kontrast zu einem oft negativ geprägten Mediendiskurs, der vor allem das Trennende und Schwierige in Gemeinschaften betont, wird hier das Verbindende in den Fokus gerückt, ohne zu übersehen, wie fragil dieses Gefüge zugleich sein kann.
Die Ausstellung versammelt unterschiedliche Perspektiven auf das Gemeinschaftliche und lädt dazu ein, darüber ins Gespräch zu kommen. Sichtbar werden dabei nicht nur formale Bildordnungen, sondern auch die sozialen Dynamiken dahinter: Momente, die Nähe schaffen, Verbindungen stärken oder Grenzen markieren.
«Human Song – Was uns zusammenhält» regt dazu an, genauer hinzuschauen – auf Begegnungen, Beziehungen und das feine Zusammenspiel, das Gemeinschaft möglich macht. Eine Ausstellung über das, was uns zusammenhält.

Vierter und letzter Teil der Reihe «Im Bild – Archivierte und zeitgenössische Fotografie im Dialog»

Zeitgenössische Fotografien:
Stephanie Meier und Rut Himmelsbach
Historische Fotografien:
Hans Bertolf, Lothar Jeck, Rolf Walter Jeck, Foto Jeck, Alfred Kugler, Fotoarchiv Wolf

22. März bis 21. Juni 2026
Im Innenraum: BelleVue – Ort für Fotografie, Sa + So, 11 – 17 Uhr
An den Aussenorten: Matthäuskirche, Kaserne und Innenhof Staatsarchiv

19:00 – 00:00
alcohol free symbol
 Alkoholfreie Getränke vorhanden 
event has seats symbol
 Hat Sitzgelegenheiten 

Vortrag. Für ein Ende der Polizei.

Vortrag / Lesung

Vortrag. Für ein Ende der Polizei. Warum wir die Polizei nicht reformieren können, weshalb wir Polizei und Staat nur zusammen loswerden werden und wie gemeinschaftliche Verantwortungsübernhame aussehen kann.

Von Basel bis nach Minneapolis, von Moskau bis nach Teheran. An den EU-Ausgrenzen oder der Berliner Mauer. Hier könnte jede Ort stehen, weil in jeder Stadt in jedem Dorf und unzähligen andern Orten schon Menschen von der Polizei ermordet, gefoltert, inhaftiert oder angegriffen wurden.
Seit ca. 160 Jahren unterdrückt und terrorisiert die Polizei jene Menschen, die in der gesellschaftlichen Ordnung Niedrigstehen. Und obwohl sie genau mit diesen Auftrag gegründet wurde, nämlich Sklaverei und Kolonialismus aufrechtzuerhalten und Aufstände von Armen zu verhindern, glauben vielen Menschen gerade im deutschsprachigen Raum die Polizei diene den Schutz der allgemeine Bevölkerung oder die Polizei müsse noch nur reformiert werden.
Die Polizei verstehen
im Vortrag wird darüber gesprochen wie die Polizei entstanden ist, was ihre Funktion und Struktur ist und warum wir sie eben nicht reformieren können, sondern sie los werden müssen. Klar wird dabei Polizei und Staat hängen untrennbar zusammen. Hinzukommen Kapitalismus, Kolonialismus, Patriarchat und Ableismus.
Wer also die Polizei abschaffen will kann das nur gleichzeitig mit dem Staat tun. Weitere Punkte werden sein: Was für Beispiele des Widerstandes gegen die Polizei gibt es? Auf welche Weisen verteidigen (manche) Linke die Polizei?
Lernen Verantwortung zu übernehmen
Anschließend geht es um Formen von Zusammenleben bei denen Menschen gemeinschaftlich Verantwortung übernehmen: Wie gehen und gingen Gesellschaften ohne Polizei und Staat mit Konflikten, Übergriffen und äußerer Gewalt um? Was für Möglichkeiten haben wir die Macht der Polizei in unserem Alltag zu schwächen?
Ort und Datum
Der Vortrag findet am 04.06.2026 um 19.30 Uhr (Einlass) im Carambolage (Erlenstrasse 34) in Bassel statt.
Er wir gehalten vom anarchistischen Bildungsprojekt Schwarzer Weg: schwarzerweg.noblogs.org