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Fr, 16/09/22
18:30 – 20:00

Das Insektenorakel: Lesung und Kartenlegen am Feuer mit Schriftstellerin Maria Marggraf

Vortrag / Lesung

Insekten sind doch vor allem lästig – oder nicht? Das Insektenorakel erforscht die geheimen Superkräfte heimischer Sechsbeiner. Die Lyrikerin Maria Marggraf hat sich gefragt, was wir von Libellen, Hummeln oder Grashüpfern lernen können und 33 Arten eine poetische Miniatur gewidmet. Das Insektenorakel präsentiert die Gedichte mit Illustrationen von Magdalena und Emilia Marggraf und einer informativen Begleitbroschüre. Wir laden ein zu einem gemütlichen Abend am Feuer mit einer Einführung und Lesung von Maria Marggraf und anschliessender Orakelstunde.

Die Veranstaltung findet im Rahmen unserer interdisziplinären Umweltausstellung «Die Zukunft hat 6 Beine» (25. August – 30. Oktober 2022) statt. Schau gerne vor oder nach der Lesung in der Ausstellung vorbei und entdecke, was diese fabelhaften Wesen ausmacht, und lass dich inspirieren.

Sitzgelegenheiten, Getränke und öffentliche Toiletten sind vorhanden. Der physische Zugang zur Veranstaltung ist barrierearm gestaltet.

Maria Marggraf (*1991) arbeitet beim Literaturhaus Basel und bei LITERATURSPUR. Im Frühjahr 2022 erschien ihr Lyrikdebüt am morgen der schildkrötenpanzer beim Bübül Verlag Berlin.

Mehr Infos zur Ausstellung: https://umweltausstellungen.ch/

21:00 – 02:00
alcohol free symbol
 Alkoholfreie Getränke vorhanden 
smoke free symbol
 Rauchfrei 
Lindenberg 23
15 CHF

MARIYBU • ALWA ALIBI

Musik/Konzert

Zur Wiedereröffnung nach der Sommerpause freuen wir uns auf:

MARIYBU
Macker kriegen Schiss, wenn die Hamburger Rapperin Mariybu das Mic auspackt - und die Bühne brennt, wenn sie ihre Show abliefert. Basslastige Beats, unmissverständliche Ansagen und queerfeministisches Empowerment - alles Marke Mariybu. Mit starker Meinung, progressiven Inhalten und einer kräftigen Stimme trifft sie toxische wie sexistische Dynamiken genau da, wo es weh tun soll. Gleichzeitig beweist die talentierte Künstlerin, dass es im Kampf gegen Patriarchat und Machtgefälle auch Zeit für Pausen, Emotionalität und Verletzlichkeit braucht.

&
ALWA ALIBI
Alwa Alibi bewegt sich zwischen Müdigkeit und Weltschmerz, zwischen PMS-Pop und Piano-Talk. Die Texte und Geschichten fliessen mit schweren Bässen durch Köpfe. Der Gesang bewegt Gedanken, wie die Drums Körper. «Vo müede Fische und stiue Ching» soll Handlungsspielraum zeigen, gegen die Gleichgültigkeit kämpfen oder zumindest die Leere des Wartens auf Veränderung füllen. Es redet von Lethargie, Angst und Traurigkeit, aber auch von Liebe, Lust und Um­bruch. Es will Kapitalismuskritik sein, die berührt. Es will Widerstand dem Patriarchat gegenüber sein, es soll animieren. Es soll Kindern oder den Kindern in uns eine Stimme geben, gegen Autorität, eine Auflehnung sein. Es soll ein Zugang sein zu Emotionen, die Gefahr von Abstumpfung benennen. Es kann Sehnsucht nach Ruhe sein, genau wie nach Aufbruch und Bewegung. Es stellt Fragen. Wie soll es weitergehen?