
Theaterprojekt mit Integrationsziel
Frage Begegne Spiele“, einem inklusiven sozialen Kunstprojekt, das junge Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und migrationsbezogenen Hintergründen zusammenbringt, um Zusammenarbeit, Teilhabe und Frieden zu fördern.
Das Projekt findet in Dornach, BL, statt. Für die Woche sind Unterkunft und Verpflegung organisiert. Die Fahrten werden individuell geregelt, um eine Entschädigung sicherzustellen. Ziel ist es, allen, die teilnehmen möchten, die Möglichkeit dazu zu geben, ohne dass finanzielle Gründe eine Teilnahme verhindern.
Das Programm, das nun bereits im vierten Jahr läuft, wurde unter anderem vom „Jugend in Aktion“-Programm von Movetia, Swisslos und Caritas Schweiz unterstützt. Derzeit möchten wir unser Partnernetzwerk in der Schweiz ausbauen und vor allem junge Menschen erreichen, die von einer Erfahrung profitieren könnten, die ihnen Raum bietet, andere kennenzulernen, sich auszudrücken und ihre eigenen Perspektiven einzubringen.
Wir würden gerne herausfinden, ob junge Menschen aus Ihrem Umfeld Interesse an einer Teilnahme hätten.
Im Laufe einer intensiven Woche arbeitet eine vielfältige Gruppe junger Menschen gemeinsam mit Sozialarbeitenden, Pädagog*innen und Künstler*innen daran, eine Open-Air-Aufführung zu gestalten. Die Aufführung entsteht aus ihren eigenen Erfahrungen, Ideen und den Fragen, die ihnen am Herzen liegen. Künstlerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich: Im Mittelpunkt stehen das gegenseitige Kennenlernen, der Austausch von Perspektiven, das gemeinsame Schaffen und die Entdeckung dessen, was aus der Zusammenarbeit über unterschiedliche Hintergründe hinweg entstehen kann.
Die Woche gipfelt in einer kostenlosen Open-Air-Aufführung für die lokale Gemeinschaft in Dornach.
Wir glauben, dass das Programm eine besonders bedeutsame Chance für junge Menschen sein kann, die sich in unterschiedlichen kulturellen Kontexten zurechtfinden müssen oder einen Integrationsprozess in der Schweiz und/oder in europäischen Ländern durchlaufen, da es nicht nur eine künstlerische Erfahrung bietet, sondern auch die Möglichkeit, Beziehungen aufzubauen, Selbstvertrauen zu entwickeln, Kommunikationsfähigkeiten zu erweitern und durch gemeinsames Schaffen ein Gefühl der Zugehörigkeit zu erleben.
Weitere Informationen zu „Frage Begegne Spiele“ und früheren Ausgaben finden Sie hier: https://studium.goetheanum.ch/en/frage-begegne-spiele.
Die anarchistische Bibliothek "Magazin" ist heute geöffnet
Das Magazin lädt ein in rebellischen Geschichten zu schmökern, sich auszutauschen und miteinander zu diskutieren. Der Raum ist ein selbstorganisierter Treffpunkt für alle, die Interesse an antiautoritären Ideen haben. Und für alle, die einen Zugang zu Wissen und Geschichte suchen, der kritisch gegenüber der bestehenden sozialen Ordnung ist.
The Long Way Home
Herzliche Einladung zum Long Way Home # 3!
The Long Way Home ist ein Nachtspaziergang.
Ein kollektiver Akt des Schlenderns.
Ein intimes Ritual.
Eine Ode an den Umweg.
Wir treffen uns am 09.10.2026 um 22.00 Uhr beim Beginn der Dreirosen-Anlage (Vis-a-vis von der Tramhaltestelle 8) und bringen uns eine*n nach der*m anderen nach Hause. In jedem Zuhause wird eine kurze (bei Bedarf auch längere) Rast eingelegt, um sich aufzuwärmen und eine kleine Stärkung zu sich zu nehmen, bevor es zurück auf die Strasse geht.
Es ist möglich, dass wir nach drei Stunden alle wieder zu Hause sind - vielleicht gehen wir aber auch bis zum Morgen-grauen. Grundsätzlich sind Ausdauer und die Bereitschaft zu einer potenziell schlaflosen Nacht erwünscht. Wem es unterwegs dennoch zu viel, zu kalt oder zu anstrengend wird, darf natürlich auch früher aussteigen (oder beim nächsten
Zwischenstop powernappen.
Wichtig sind warme Kleidung für die kühle Nacht und bequeme Laufschuhe. Ausserdem wäre es schön, wenn jede#r Teilnehmerin bereit wäre, in seinem*ihrem Zuhause einen Moment der Gastfreundlichkeit und eine kleine Stärkung zu gewähren - dabei geht es nicht um fancy Wohnorte oder besondere Delikatessen, sondern um basale Regeneration.
// Das Format wurde 2003 vom Zürcher Künstler San Keller ins Leben gerufen - während eines ganzen Jahres traf er sich einmal im Monat an der New Yorker Grand Central Station mit einer Gruppe von Menschen, um diese zu Fuss nachhause zu bringen, bis nur noch er selbst übrig blieb. Dieses Format veranstalten wir seit diesem Jahr auch in Basel..

