


Martin Daniel Schott: Primat der Bewegung
Wie lässt sich das System verändern, ohne selbst Teil seiner Machtstrukturen zu werden? Ausgehend von den Ideen des Staatstheoretikers Nicos Poulantzas entwickelt der Text eine Perspektive auf demokratischen Sozialismus, die institutionelle Politik und außerparlamentarische Bewegungen zusammendenkt. Im Rückblick auf Marxismus und Anarchismus sowie anhand aktueller sozialer Kämpfe in Deutschland, Chile und Hongkong zeigt sich: Reform und Revolution müssen keine Gegensätze sein. Eine Strategie für radikalen gesellschaftlichen Wandel.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Büchner-Verlag und BASTA statt.
Moderiert von Franziska Stier.
Eintritt frei, Kollekte
Martin Daniel Schott, *1993, studierte Geographie und Politikwissenschaft. Als junger Erwachsener bewegte er sich in der anarchistischen Szene und war in antifaschistischen Protesten aktiv. Später wandte er sich dem demokratischen Sozialismus zu und engagierte sich in der Klimabewegung. Vereinzelt publizierte er Aufsätze zu politischer Theorie. Durch seine frühere Arbeit in der öffentlichen Verwaltung lernte er die Gestaltungsmöglichkeiten und Grenzen etatistischer Politik hautnah kennen. Aktuell bereitet er eine Tätigkeit als Fremdsprachenlehrer vor.

