4058 Basel
raum für queer_feministische anliegen und praxen – espace pour des matières et pratiques queer féministes
Das Sp!t ist ein queer_feministischer Raum, Zusammenschluss und Plattform für Aktivismus, Kunst, Bildung, Austausch, Vernetzung, Verbindung und das Leben an sich.
Das SP!T bietet Raum für verschiedenste feministische Anliegen und Praxen.
Die feministische bibliothek befindet sich hier.
Wir freuen uns mit weiteren Personen, Kollektiven, Organisationen, Kompliz*innen und Freundin’nen zusammen zu kommen.
FR
Sp!t est un espace queer-féministe, une collaboration et une plateforme pour l’activisme, l’art, l’apprentissage, l’échange, les connections et la vie elle-même.
Sp!t est une plateforme pour des questions et pratiques féministes diverses.
La bibliothèque féministe se trouve ici.
Nous nous réjouissons de rencontrer d’autres personnes, collectifs, organisations, complices et amiexs.
Die Critical Mass ist eine monatliche gemeinsame Fahrt mit dem Velo (Fahrrad) durch die Stadt. Sie findet in vielen Städten am letzten Freitag des Monats statt. Die Critical Mass hat keinen Organisator.
Die erste Critical Mass hat sich in San Fransisco im Jahr 1992 gebildet. Die Idee hat sich schnell auf der ganzen Welt verbreitet. Heute gibt es in über 300 Städten weltweit eine monatliche Critical Mass.
Die Critical Mass hat keinen Organisator. Wenn am vereinbarten Treffpunkt die kritische Masse erreicht ist, fährt die Masse los. Es ist keine Route vorbestimmt. Wer zuvorderst fährt, bestimmt die Richtung.
Wer sich mit seinem Fahrrad in den Verkehr begibt, setzt sich täglich grossen Gefahren aus und wird als minderwärtiger Verkehrsteilnehmer marginalisiert. Finden sich jedoch hunderte von Velofahrer*innen, um gemeinsam eine Rundfahrt zu machen, so können sie dem motorisierten Verkehr auf Augenhöhe begegnen.
Die Critical Mass blockiert die Strasse nicht absichtlich. Durch die hohe Anzahl Teilnehmer*innen entsteht kurzfristig ein Stau. Im Gegensatz zum motorisierten Verkehr, der tagtäglich unsere Strassen versperrt, handelt es sich hierbei um einen Stau ohne jegliche Umweltverschmutzung. Zudem erlaubt dieser Stau eine soziale Interaktion zwischen den Verkehrsteilnehmer*innen, da sie sich nicht durch eine Karosserie isoliert sind.
Wo die Critical Mass auftaucht, erfahren die Autofahrenden, was den Velofahrenden täglich widerfährt: Das Auto wird zum machtlosen Gefährt, das sich den anderen Verkehrsteilnehmer*innen (hier Velos) unterordnen muss.
Während der Critical Mass wird der öffentliche Raum vorübergehend zurückerobert und wird zum Ort des sozialen Austauschs. Dadurch wird der Gesellschaft gezeigt, dass es sinnvollere Verkehrsmöglichkeiten gibt als den motorisierten Individualverkehr.
Die Critical Mass ist eine friedliche Veranstaltung.
Lotta ist eine revolutionäre, basisdemokratische Organisation aus Basel. Wir kämpfen für eine gerechte, herrschaftsfreie Gesellschaft, an der alle gleichermassen teilhaben können und in der die zentralen Entscheidungen gemeinsam von unten getroffen und umgesetzt werden. Gesellschaftliche Bereiche wie die Produktion, der Wohnraum und die Infrastruktur sollen gemeinschaftlich verwaltet und organisiert sein.
Die heute herrschenden Verhältnisse sind erdrückend. Wenige Konzerne besitzen unglaubliche Mengen an Ressourcen und Macht. Nach wie vor prägen sexistische Strukturen unsere Leben. Menschen werden aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Religion oder ihres Aussehens diskriminiert und ausgegrenzt. Arbeitsbedingungen verschlechtern sich und die sozialen Verhältnisse verschärfen sich für die Mehrheit der Bevölkerung. Während die Umwelt zerstört wird, der Rechtsextremismus erstarkt und sich Millionen Menschen auf der Flucht befinden, glauben viele Menschen nicht, dass eine grundlegende Veränderung der Verhältnisse möglich ist.
Doch Widerstände und hoffnungsvolle Kämpfe gibt es überall. Von der neuen weltweiten feministischen Bewegung, zu migrantischen Kämpfen über die gilets jaunes in Frankreich. Von dem revolutionären Gesellschaftsprojekt in Rojava bis hin zur neuen, jungen Klimabewegung.
Wir wollen nicht bloss zusehen. Wir organisieren uns. Um der Vereinzelung und Ohnmacht entgegenzuwirken, möchten wir damit beginnen, den Aufbau von selbstorganisierten, ausserparlamentarischen und solidarischen Strukturen zu stärken. Lokal im Quartier verankert und doch verbunden mit Bewegungen an anderen Orten auf der Welt. Beteiligt am Aufbau von kontinuierlichen Strukturen, welche uns in den Problemen des Alltags Stärke geben – und gleichzeitig fähig mit Aktionen und Demos spontan in das Zeitgeschehen einzugreifen und revolutionäre Positionen in die Gesellschaft zu tragen. Gemeinsam möchten wir Erfahrungen sammeln und einen Schritt vor den anderen setzen.
Überall auf der Welt gibt es Menschen, die für ein anderes Leben einstehen und kämpfen. Durch unser Handeln haben wir die Macht, unsere eigene Zukunft zu gestalten. Erkämpfen wir uns unser Leben zurück!
4057 Basel
Informations- und Vernetzungsplattform für sozialen und ökologischen Wandel in der Region Basel.
BaselWandel ist eine offene Plattform für sozial und ökologisch Engagierte und Interessierte in der Region Basel. Wir bieten eine Bühne und einen Boden, auf dem dein Projekt durch Vernetzung mit anderen Engagierten und Informieren der Öffentlichkeit wachsen kann.
Alas Vernetzungsplattform ermöglichen wir durch Veranstaltungen, dass Interessierte verschiedenen Projekten begegnen können, bringen Engagierte aus unterschiedlichen Bereichen näher zusammen und fördern die Entstehung einer starken und vielfältigen Gemeinschaft aus vielen einzelnen Initiativen.
Als Informationsplattform schaffen wir einen Überblick über alle Organisationen und Projekte, die sich in der Region Basel für einen sozialen und ökologischen Wandel einsetzen.
BaselWandel ist als Verein organisiert und versteht sich als offene Strukur, welche es Menschen und Organisationen ermöglicht, sich als Einzel- oder Kollektivmitglieder einzubringen und Vernetzungsprojekte umzusetzen.
078 209 61 75
4056 Basel
JEDEN MONTAG
...produzieren wir handgemachte,
frische Pasta und servieren euch
ab 12 Uhr ein Mittagsmenü
im St.Johann.
Kommt vorbei und esst mit uns!
WO
12 – 14.00 Uhr
Fatiostrasse 23
4056 Basel
ANMELDUNG
Bitte bis um 11.00 Uhr
anmelden via jobhack@immerda.ch
oder per SMS an 078 209 61 75,
damit wir genug zu Essen haben.
Spontane Besuche ebenfalls
herzlich willkommen!
Der Pastatag wird organisiert von Job-Hack,
eine unabhängige Gruppe Arbeitsloser und
Armutsbetroffener. Unterstützt wird die Gruppe
von der Kontaktstelle für Arbeitslose in Basel.
MITTAGSMENÜ
Vorspeise: Bunter Salat
Hauptspeise: Frische Pasta und leckere Saucen
Dessert: Kleine Überraschung
+ Espresso
Kollekte
Öffnungszeit: MO, 12-14 Uhr
4057 Basel
Die Bewegung für den Sozialismus ist eine antikapitalistische, feministische, antirassistische und ökosozialistische Organisation, die schweizweit aktiv ist.
Die Basler Sektion der BFS trifft sich zweiwöchentlich zu ihren Sitzungen. Wenn du Interesse hast, an einem Treffen oder einer Veranstaltung der BFS Basel teilzunehmen oder mehr Informationen möchtest, dann nimm Kontakt mit uns auf!
+41 61 222 27 28
4057 Basel
Das Eiscafé Acero ist seit bald 10 Jahren ein kollektiv geführter Gastrobetrieb. Das Hauptmerkaml ist das hausgemachte Eis, ganz nach italienischer Art. Kommt gerne auch zu unseren regulären Öffnungszeiten vorbei und mach dir einen Eindruck von uns, unserem schönen Lokal und den leckeren Produkten!
Um verschiedene Projekte in Basel und anderen Orten der Welt zu unterstützen, gibt es während dem Sommer (bis mitte September) jeden Montag Soli-Glacé-Verkauf.
Nebst den finanziellen Beiträgen, ist es dem Acero-Kollektiv wichtig, mit den Soli-Montagen ein Zeichen zu setzen. Gegen staatliche Repression und zur
Unterstützung von widerständigen Ideen.
Der Gewinn all dieser Montage wird
solidarisch unter den verschiedenen
Projekten aufgeteilt.
Infos zu den Projekten findest du jeweils vor Ort
Öffnungszeit: Di-Sa 11-22Uhr, So 11-18Uhr
Die B-Seite ist eine Agenda um eine Übersicht über subversiven Alltag in Basel, sowie die vielfältigen selbstorganisierten Veranstaltungen und Initiativen zu ermöglichen.
Die B-Seite...
... ist eine Agenda, um eine Übersicht über subversiven Alltag in Basel, sowie die vielfältigen selbstorganisierten Veranstaltungen und Initiativen zu ermöglichen.
... soll die unterschiedlichen antikapitalistischen, DIY, ökologischen, emanzipatorischen, queer*feministischen, antirassistischen, revolutionären, spontanen, geplanten Veranstaltungen (be)stärken.
...soll diese Veranstaltungen zugänglicher machen,
... ist ein Mittel zur Vernetzung der unterschiedlichen Initiativen, sei dies auf der digitalen Plattform oder da draussen in der echten Welt, etwa mit der monatlichen Print-Version oder gegenseitiger Unterstützung.
... soll die Idee des alten, analogen B-Flyer weiterführen (danke dafür<3).
4057 Basel
offenes Kollektiv für kulturelle Vielfalt und gemeinsame Erlebnisse in der Freizeit
«sur le pont» bringt Menschen zusammen und schafft damit eine vielfältige Gemeinschaft. Personen die hierhin migriert oder hier aufgewachsen sind, gestalten lebendige und kreative Aktivitäten in Basel. «sur le pont» schlägt eine Brücke zwischen unterschiedlichen Lebensrealitäten, welche für gewöhnlich kaum miteinander in Kontakt kommen. «sur le pont» ist es wichtig, Projekte bewusst gemeinsam zu organisieren und durchzuführen, wobei sich jedeR einbringen kann, die/der den respektvollen Umgang miteinander teilt. Aktuell finden wöchentliche Sportaktivitäten wie Volleyball, Fussball und andere Teamspiele statt. Einmal im Monat kommt «sur le pont» für ein offenes Abendessen zusammen, während weitere sporadische Anlässe wie die Jahreszeitenfeste das Programm ergänzen. Kreative Ideen und neue engagierte Personen sind immer willkommen: herzlich laden wir Dich dazu ein mit «sur le pont» die Vielfalt zu leben!
Plattform zur gegenseitigen Unterstützung selbstverwalteter Orte und Kollektive in Basel
Die selbstverwalteten Kollektive Basels, Restaurant Hirscheneck, Eiscafé Acero, Carambolage, Capri-Bar, feministische bibliothek Sp!t, SUR3*TU, UG-Kollektiv, Infoladen Magazin, Druckkollektiv Phönix, Getränkekollektiv, Elsi und Brockenbude Glubos rufen angesichts der COVID19 Pandemie und Massnahmen gemeinsam zur finanziellen Unterstützung selbstgeschaffener Strukturen auf!
kollektiv handeln
Die selbstverwalteten Orte dieser Stadt haben über Jahre hinweg eigenständige Strukturen aufgebaut, die nicht auf Gewinnmaximierung oder Prestige der Betreiber*innen ausgerichtet sind und Vielen Erwerbsarbeit und Projekte auf Augenhöhe ermöglichen.
Das Organisieren als Kollektiv erlaubt uns, interne Hierarchien immer wieder zu hinterfragen und die eröffneten Räume und Möglichkeiten mit kritischen Inhalten zu füllen. Nachbar*innenhilfe und weitere Unterstützungsarbeit zu leisten, heisst Solidarität zu leben.
kollektiv bleiben
Viele von euch nutzten und nutzen diese verschiedenen Räume, als Gäste oder Kund*innen, als Besucher*innen oder Freund*innen, um sich politisch zu organisieren. Nun geht es darum, den Kollektiven über eine schwierige Zeit hinwegzuhelfen und ein Wegbrechen dieser Strukturen zu verhindern.
Um uns als Orte gegenseitig zu unterstützen, starten wir hiermit einen gemeinsamen Fonds zum kollektiverhalt. Dort wo’s grad brennt, sollen die gesammelten Spenden direkt und nach dringendstem Bedarf und Notwendigkeit zur Begleichung von Rechnungen eingesetzt werden.
Zusammen können wir diese Orte am Leben erhalten, für alle, die sie nutzen und betreiben!
Überweist per Einzahlung an:
Solikonto: CH62 0900 0000 1548 5487 4
4057 Basel
Wir sind ein Haufen von unterschiedlichsten Menschen die Bock haben im Wagen zu leben.
Wie haben aber auch Lust mit vielen anderen den Alltag zu teilen, gemeinsam Sachen zu bauen, Feuer zu machen, oder in den Rhein baden zu gehen.
Wir haben wenig Lust Miete zu bezahlen, nur an die nächste Hauswand zu sehen oder uns an Bauvorschriften zu orientieren.
Ihr findet uns im Hafen.
Queerfeministische Organisation gegen Feminizide
Was sind Feminizide?
Alle Menschen werden in der Gesellschaft in die binäre Geschlechterordnung von “Frau” und “Mann” gewiesen. Morde an Frauen und genderqueeren Personen die aufgrund dieser Geschlechtszuweisung als “Frau” begangen werden, werden als Feminizide bezeichnet. Feminizide geschehen meistens innerhalb der Familie, in häuslichen Einheiten und in anderen zwischenmenschlichen Beziehungen. Diese vermeintlich privaten Umgebungen, in denen Feminizide oftmals stattfinden, lassen die Verantwortung des Staates gegenüber Feminiziden vergessen, denn staatliche Behörden begehen und tolerieren Feminizide. In Medien wird von Familiendramen oder Mord aus Leidenschaft berichtet. Dadurch wir die Systematik hinter den Morden verschleiert und die Motive der Täter banalisiert und verharmlost.
Das muss sich ändern: Feminizide müssen klar als solche benannt werden.
Wer sind wir?
Ni Una Menos Basel ist eine offene Gruppe aus jungen Frauen und genderqueeren Personen, die sich Anfang 2021 zusammengefunden hat. Ihren Ursprung hat die "Ni Una Menos"-Bewegung (deutsch: Nicht eine* weniger) in Argentinien. Die Bewegung entstand 2015 als Reaktion auf einen Feminizid, bei dem ein 14-jähriges schwangeres Mädchen von ihrem Freund ermordet wurde. Seitdem hat sich die Bewegung zuerst in Südamerika und später auf der ganzen Welt ausgebreitet.
Ni Una Menos Basel organisiert nach jedem Feminizid, der in der Schweiz geschehen ist oder in Verbindung zur Schweiz steht, einen Gedenkprotest.
Wir kämpfen gegen das Vergessen, in dem wir denen gedenken, die nicht mehr unter uns sind. Den Verstorbenen versuchen wir eine Stimme zu geben, da sie keine mehr haben. Wir sind da für alle Überlebenden und Hinterbliebenen. Ni Una Menos Basel möchte jedoch nicht nur die Trauer zum Ausdruck bringen, sondern auch die Wut auf das patriarchale System, welches die Täter schützt.
Ni Una Menos, Vivas Nos Queremos!
(Deutsch: Nicht eine* weniger, wir wollen uns lebend)
Anlaufstellen:
Opferhife beider Basel
T 061 205 09 10 info@opferhilfe-bb.ch
Frauenhaus beider Basel
T 061 681 66 33 info@frauenhaus-basel.ch
Telefon gegen Gewalt
T 076 516 26 76 info@telefon-gegen-gewalt.ch
Mehr zu Ni Una Menos Basel:
Instagram: @niunamenosbasel
Website: www.contre-les-feminicides.ch
