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Recht auf Stadt

4000 Basel

Ausgehend von unseren eigenen Erfahrungen als Hin- und Herverdrängte in Basel setzen wir uns inhaltlich und aktiv auf der Strasse mit dem "Recht auf Stadt" auseinander. Die Gruppe "Recht auf Stadt" trifft sich regelmässig, diskutiert, publiziert und plant Aktionen.
Wir sind offen für Interessierte =)
Kontaktiere uns!

Kein Geist geht um im Stadtgebiet – sondern die Abrissbirne.
Die Geschichte der Verdrängung in Basel ist lang und sie geht weiter. Die Abrissbirne schlägt tiefe Schneisen in unsere Stadt, durch die der kalte Wind der Verdrängung weht.

Wer will das?

Versucht mal, einem Kind zu erklären, warum es gerecht ist, dass ein Investor, der nie durch ein Haus gegangen ist, nie dort gewohnt und niemals dort gearbeitet hat, nun entscheiden kann, dass diejenigen verschwinden müssen, die viel Zeit, Zuwendung und Energie in diesen Ort investiert haben:

Weil die Welt eben ungerecht ist?
Weil sie kapitalistisch ist?
Weil wir uns dem Markt unterordnen?
Weil am Rhein?
Nein.
Unsere Stadt ist nicht zu verkaufen.

Stadtbewohner* innen haben Anspruch, den Stadtraum mitzugestalten, unabhängig von Herkunft oder Grösse ihres Portemonnaies. Wir kämpfen, gemeinsam und für Alle.

Für ein Recht auf Stadt in Basel – von unten!

INAYA

Solidarisch mit geflüchteten Frauen & genderqueeren Menschen

INAYA ist eine Basel-basierte Struktur für geflüchtete Frauen und genderqueere Menschen. Sie möchte sich direkt solidarisieren. Eine Priorität ist dabei eine Umverteilung von benötigtem Geld von denjenigen, die genug haben, zu jenen, die zu wenig Geld haben. So sollen Grundbedürfnisse sicher und langfristig gedeckt werden. Für geflüchtete Frauen und genderqueere Menschen sind bestehende Unterstützungsstrukturen nicht vorhanden oder schwer zugänglich. Deswegen INAYA!

R.A.B.

R.A.B. – Revolutionäres Antipatriarchales Bündnis Basel

R.A.B. ist ein Bündnis aus anti-patriarchalen Kräften der ausserparlamentarischen Linken in Basel. Wir fokussieren uns auf den Kampftag am 8. März¹ und den internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und genderqueeren Personen am 25. November.
Wir erleben jeden Tag, wie das Patriarchat uns unterdrückt und uns kaputt macht. Patriarchale Strukturen führen im Kapitalismus zur besonderen Ausbeutung von Frauen und genderqueeren Personen.
Wir wollen nicht mehr Geschlechterdiversität in der Chefetage, sondern die Abschaffung des kapitalistischen Systems. Dazu gehört die Überwindung geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung, insbesondere eine gerechte Verteilung von Reproduktions- und Care-Arbeiten. Wir möchten binäre Geschlechterrollen von «Frau» und «Mann» überwinden.
Weiter muss die Befreiung vom Patriarchat Hand in Hand gehen mit der Befreiung von Imperialismus.
In R.A.B. bündeln wir unsere Wut gegen den viel zu alltäglichen Sexismus und Transfeindlichkeit, die viel zu alltägliche Gewalt, die viel zu oft gar in Feminiziden und Ermordungen von trans Personen mündet. Wir beziehen uns aufeinander und nutzen unsere Differenzen als Stärke.
Gemeinsam gegen das Patriarchat!
R.A.B. – Revolutionäres Antipatriarchales Bündnis Basel
¹ historisch: internationaler Frauenkampftag

B-Seite

Die B-Seite ist eine Agenda um eine Übersicht über subversiven Alltag in Basel, sowie die vielfältigen selbstorganisierten Veranstaltungen und Initiativen zu ermöglichen.

Die B-Seite...

... ist eine Agenda, um eine Übersicht über subversiven Alltag in Basel, sowie die vielfältigen selbstorganisierten Veranstaltungen und Initiativen zu ermöglichen.

... soll die unterschiedlichen antikapitalistischen, DIY, ökologischen, emanzipatorischen, queer*feministischen, antirassistischen, revolutionären, spontanen, geplanten Veranstaltungen (be)stärken.

...soll diese Veranstaltungen zugänglicher machen,

... ist ein Mittel zur Vernetzung der unterschiedlichen Initiativen, sei dies auf der digitalen Plattform oder da draussen in der echten Welt, etwa mit der monatlichen Print-Version oder gegenseitiger Unterstützung.

... soll die Idee des alten, analogen B-Flyer weiterführen (danke dafür<3).

Fiasko Magazin

critical intervention against migration regimes

Fiasko against fiasko

In der Schweiz, in Europa und vielerorts auf der Welt werden Migrant*innen als unerwünscht bewertet. Ankommende Menschen werden abgewiesen, isoliert, verwaltet und eingesperrt. Wer sich dem entgegensetzen will und zuverlässige Informati- onen sucht, steht vor einem undurchdringlichen Dschungel aus Gesetzen, Verordnungen und behördlicher Willkür. Die Medien sind voll von oberflächlichen Berichten aus der immer gleichen anmassenden Perspektive. An den Strukturen der Verhältnisse soll nicht gerüttelt werden – ganz anders der Anspruch dieser Zeitung!

face it: mehr als informieren und kommentieren

Hier sollen kritische und selbstbestimmte Texte Platz finden von Menschen, die nicht länger ein Migrationsregime mittragen wollen, das kategorisiert, unterdrückt und ausbeutet. Von Menschen, die genug haben von einer privilegierenden und ausgrenzenden Gesellschaft und ihre Stimme erheben wollen – leise und be- dacht, laut und wütend. Von Menschen, die frei wählen wollen, mit wem sie wie zusammenleben, wo sich ihr Leben abspielen soll und dies für alle fordern – offen und solidarisch.

deal with it: mitdenken, austauschen und eingreifen

Diese Zeitung soll Bewusstsein stärken und Aktion gegen jegli- che Praxis der Illegalisierung, Diskriminierung und Ausgrenzung befördern. Bring dich mit eigenen Texten ein, um grundsätzliche Kritik an den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politi- schen Strukturen, die das Migrationsregime stützen, zu üben. Die Formen sind vielfältig – neben Berichten und Artikeln sollen auch gestalterische Inputs wie Fotografien, Zeichnungen, Comics und Gedichte Platz finden. Alle Texte erscheinen in Originalsprache und in englischer Übersetzung.

go further: nutzen wir (das) Fiasko

OAT

Offenes Antifaschistisches Treffen Basel
Für das gute Leben!

In Zeiten, in denen Rassismus, Antisemitismus, Xenophobie und Ausgrenzung sowohl offen zu Tage treten als auch systemimmanent wirksam sind, empfinden wir es als notwendig, uns gegen solche Tendenzen zu organisieren. Wir tauschen Wissen über aktuelle Vorgänge und Widerstandsstrategien aus, organisieren Veranstaltungen und sind vernetzt mit anderen Gruppen, die ebenfalls aktiv und solidarisch gegen Rassismus und neofaschistische Tendenzen und für ein gutes Leben einstehen.

Wir treffen uns jeden letzten Montag im Monat.

BETREFF: VERSCHWINDEN

Kultur für alle. Ein Literaturkanal auf Telegram zum Lesen und Mitschreiben.

Hier entstehen Texte für eine Zeit, in der Gewissheiten nicht mehr ganz so gewiss sind. Texte für eine Zeit, in der das Geschehene schon in der Sekunde des Geschehens kommentiert und dabei beinahe durchsichtig wird. Texte für eine Zeit, die uns entgleitet. Texte wie Zeitsplitter, die aufflackern, gelesen und vergessen werden. Heimliche Texte.

Texte über das Verschwinden und die Kunst des Verschwindens. Über das Verschwinden, das eine Kunst ist und Kunst, die verschwindet, wenn wir sie nicht sehen. Texte zum Nachdenken.
Was wird verschwinden? Was bleibt?

Du hast etwas zum Verschwinden zu sagen und möchtest dich an diesem Kanal beteiligen?
Schicke ein kurzes Gedicht oder einen kurzen Prosatext an: kunstdesverschwindens@gmail.com
Bitte gib an, ob dein Text anonym oder unter deinem Namen veröffentlicht werden soll.

Dies ist ein deutschsprachiger Kanal. Texte in anderen Sprachen können mit einer deutschen Übersetzung gepostet werden. Die Übersetzungen lesen wir gerne Korrektur. Bei Übersetzungen aus dem Englischen oder Spanischen können wir behilflich sein.

Texte, die dem Konzept des Kanals entsprechen, werden gepostet.
Alle Rechte verbleiben bei den Urheber*innen.

March against Bayer & Syngenta

March against Bayer & Syngenta zeigt die Menschen- und Umweltverachtenden Praktiken der Argrargrosskonzerne auf und fordert eine nachhaltige, zukunftsfähige und gerechte Landwirtschaft für alle.

Über 70 Prozent des weltweiten Saatgut- und Pestizidmarktes werden aktuell von vier Grosskonzernen kontrolliert. Diese Konzerne stehen für ein Landwirtschaftssystem, das die Biodiversität zerstört, Böden erodiert, Grundwasser vergiftet und Unmengen an fossiler Energie verschlingt.
In der Schweiz und in Basel muss Verantwortung übernommen werden! Seit 2015 organisieren wir regelmässige Demonstrationen, vielfältige Aktionen und Veranstaltungen um die dunklen Seiten von Syngenta, Bayer, BASF + Co. ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und Alternativen aufzuzeigen.

Wortstellwerk

Lindenberg 21

4058 Basel

Im Wortstellwerk werden öffentliche Schreibworkshops, Textcoachings, Projekte und Veranstaltungen von und für junge Schreibende realisiert. Ausserdem gibt es Workshop-Angebote für Schulklassen nach individuellen Wünschen.

Kreatives Schreiben, Lesen und Performen von Texten soll von allen und für alle, die wollen, ermöglicht werden. Das heisst, dass wir uns in regelmässigen Austauschgefässen aktiv einbringen, Kursangebote, Projekte und Veranstaltungen intendieren und/oder selbst durchführen und neue Formate kreieren.

Wir sind als Verein organisiert und treffen uns einmal monatlich zur Mitgliedersitzung. An dieser Sitzung werden Neumitglieder aufgenommen, Projekte und Aktionen besprochen und entworfen, über Angebote informiert und neue kreiert und sich frei ausgetauscht.

Öffnungszeit: je nach Event

Unfug (Grob)

Gunnar bockt herum. Macht nichts.
Wir haben die Zeit.
Die Zeiger stehen konstant auf fünf vor zwölf.
Alle wissen das.
Nach einer Weile hört das Verweilen auf.
Wo ist die Würze der Utopie?
Such mal

Wir suchen hier manchmal.

Also,
Ab und an DIY Kultur im Hinterhof. Veranstaltungen aller Art.
Mit Inhalt!

Basel2030 Klimagerechtigkeitsinitiative

Basel

Wir setzen uns für Klimagerechtigkeit ein. In Basel und global!

Die Stimmbevölkerung hat der Klimagerechtigkeitsinitiative Basel2030 mit 56.7% zugestimmt. In der Stichfrage wurde mit einem Mehr von 61.9% der Gegenvorschlag angenommen. Mit dem Resultat werden Klimagerechtigkeit, das Verursacherprinzip und „1.5°C“ als Leitlinie staatlichen Handelns in die Verfassung geschrieben! Der Wunsch der Basler*innen nach konsequenten Klimazielen ist gross. Jetzt geht es um die Umsetzung.

Massnahmen für Klimagerechtigkeit
Wir fordern, die Emissionen in den nächsten 5 Jahren besonders rasch zu reduzieren. Die Bevölkerung soll mit in den Prozess einbezogen werden und besonders betroffene Personen zusätzlich unterstützt. Es ist wichtig, in vielen verschiedenen Bereichen vorwärts zu machen, z.B. geht es darum, klimaschädliche Projekte wie der Rheintunnel sofort zu stoppen, innovative Start-Ups zu fördern oder Weiterbildungen für Lehrpersonen einzuführen, um diese bei der Vermittlung der Klimakrise im Unterricht zu unterstützen.

Das alles und vieles mehr fordern wir. In den “Notwendigen Massnahmen für Klimagerechtigkeit und Netto Null bis 2037” haben wir uns Gedanken gemacht, was die Umsetzung der Initiative alles verlangt. Wir haben die Massnahmenliste der Regierung übergeben und freuen uns, auch in Zukunft dabei zu bleiben, die Initiative umzusetzen. Es gibt viel zu tun.

Kommende Veranstaltungen
SUSU

Basel

SUSU – lädt ein zu regelmässigem gemeinsamem "suffe und sudle"

Wir kommen einmal im Monat zusammen um gemeinsam was zu trinken und bisschen was zu kritzeln oder andersweitig kreativ zu werden. Über Ort und Zeit wird jeweils via Telegram-Channel, Instagram und b-Seite im voraus informiert. Bring friends, Stifte und Gesöff!